Nun haben es die Zugziegen schon bis zu Captcha geschafft!
Natürlich ist es eine Aufgabe für Spezialistinnen und Spezialisten, denn ein Schwarm im Tarnmodus zu erkennen ist schon eine Herausforderung.
Leider ist es noch ein Photo aus dem Jahr 2020, da derzeit noch keine Zugziege ihr natürliches Habitat, bei uns in Ostwestfalen, erreicht hat. Wir sind da ein wenig in Sorge, ob es an der langen kalten Witterung liegt, oder an anderen Umständen.
Es bleibt spannend!
Weitere Infos zu den possierlichen Tierchen findet ihr hier:
hat natürlich die Abkürzung gekapert, denn seit alters her steht diese für:
Eine alte robuste Ziegenrasse, welche man aber wegen ihrer eigenartigen Laute, die fern an den Gesang eines ortsansässigen Barden erinnerten und viele Tiere und Menschen irritierte, überzüchtete.
Ziegen sind ja in der Regel sehr friedliche Tiere, die Aua-Ziege jedoch nutzt ihre Hörner durchaus schon einmal um unliebsame Annäherungen zu unterbinden.
Eigentlich kommt der etwas seltsame Name aus dem Japanischen アオイア.
Dieser bedeutet übersetzt :
Spitze Dinger am Anfang des Tieres welche große Pein hervorrufen
In Willebadessen werden Kurzbeinziegen gezüchtet, diese haben den großen Vorteil , dass die Ställe im Doppelstockverfahren gebaut werden können. So passen die doppelte Anzahl an Ziegen in den Stall. Auch bei der Weidehaltung gibt es Vorteile, denn die Zäune müssen nicht mehr so hoch sein.
Der größte Nachteil ist aber, dass das Euter immer wund gescheuert wird und die Milch dann viel schneller sauer wurde. Von daher hat man die weitere Züchtung in diese Richtung unterlassen.
Was dem Tierwohl sehr entgegen kommt!
Immer wieder gab es die Behauptungen, dass die Streifen am Himmel entweder Kondensstreifen von Flugzeugen, oder Chemikalien zur Beeinflussung der Bevölkerung seien.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen trifft dies aber nur bei einem geringen Teil zu, denn die Mehrheit der Streifen, vor allem im Frühjahr und im Herbst entsteht durch die Zugziegen:

Um schnell an Höhe zu gewinnen, besonders in der Nähe von Mittelgebirgen, können sie ihre Milch gesteuert abgeben und damit den Auftrieb erhöhen. So kommt es zu den weißen Streifen am Himmel. In der Hauptzugzeit, im September/Oktober sowie im März/April kommt es dann auch schon mal zu Mustern am Himmel, wenn sich mehrere Schwärme kreuzen.
Eine wissenschaftliche Sensation, da man lange rätselte, wie es die Ziegen schaffen, die erforderliche Flughöhe zu erreichen.
… ist doch immer wieder interessant. Besonders aufregend finde ich es, wenn einem die Wasserziegen da plötzlich gegenüber stehen. Wirklich eindrucksvolle Tiere!

Auch wenn diese Ziegen nicht unbedingt mit Sympathiepunkten hausieren gehen können, sondern oft ein wenig übel gelaunt wirken.