Immer wieder gab es die Behauptungen, dass die Streifen am Himmel entweder Kondensstreifen von Flugzeugen, oder Chemikalien zur Beeinflussung der Bevölkerung seien.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen trifft dies aber nur bei einem geringen Teil zu, denn die Mehrheit der Streifen, vor allem im Frühjahr und im Herbst entsteht durch die Zugziegen:

Um schnell an Höhe zu gewinnen, besonders in der Nähe von Mittelgebirgen, können sie ihre Milch gesteuert abgeben und damit den Auftrieb erhöhen. So kommt es zu den weißen Streifen am Himmel. In der Hauptzugzeit, im September/Oktober sowie im März/April kommt es dann auch schon mal zu Mustern am Himmel, wenn sich mehrere Schwärme kreuzen.
Eine wissenschaftliche Sensation, da man lange rätselte, wie es die Ziegen schaffen, die erforderliche Flughöhe zu erreichen.
Nähere Informationen zu Milktrails und Zugziegen findet ihr hier:
Nach dem der Zugziegenschwarm seit dem Frühsommer als verschollen galt, verdichteten sich die Anzeichen, dass er doch unsere Region erreicht hat. Immer öfter waren Milktrails am Himmel zu beobachten. Wir haben dann mal eine Expedition durchgeführt, um festzustellen wo er sich denn niedergelassen hat.

Wir haben festgestellt, dass der Schwarm sich getrennt hat. Wie oben zu sehen, hat sich ein Teil in ein kleines verstecktes Tal zurückgezogen.

Der andere Teil suchte, interessanter Weise, die Nähe des Menschen und wählte einen kleinen Weiler in Nordhessen aus.

Gut zu erkennen sind die großflächigen Narben, die bei fast allen älteren Ziegen zu erkennen sind. Wir können nicht mit Bestimmtheit sagen wie es zu diesen kommen konnte. Vermutet wird ein massiver Beschuss aus großkalibrigen Waffen. Meist werden die Tiere in einem südlichen Bundesland bejagt um eine Person mit Weißwürsten zu versorgen, welche sich mit den Würsten gern in der Öffentlichkeit zeigt.

Uns ist es gelungen die Ziegen zu beringen. Auf dem Bild erkennt man die jungen, beringten Tiere beim einem Startversuch.
So hoffen wir, dass es möglich ist den Heimflug nach Afrika zu beobachten.

Kurz vorher noch im Tarnmodus am Himmel am Milktrail zu erkennen, ist der Schwarm bei uns gelandet. Wie jedes Jahr sind es mal wieder weniger, welche ihr Sommerhabitat erreicht haben. Die Schlechtwetterereignisse im Mittelmeerraum machen ihnen zu schaffen und auch, wenn sie die Alpenquerung geschafft haben, droht von Politikern im südlichen Freistaat Ungemach:
Damit die Weißwurstproduktion nicht stoppt, sind dort diese friedlichen Tiere zum Abschuss freigegeben.
Zum Glück hilft der Tarnmodus, diese gefährliche Zone gut zu überqueren. Allerdings schaffen es einige Zugziegen nicht mehr, wahrscheinlich durch Umweltstress und Umweltgifte, in diesen zu wechseln und werden dann Opfer dieser freistaatlicher Ballerei.


Der Klimawandel beschert den Ziegen neue Aufgaben:
Da zunehmend, bodennahe Starkwinde die Windräder gefährden, haben die ostfriesischen Bauern und Bäuerinnen begonnen, ihre Ziegen auszubilden. Bei entsprechender Wetterlage begeben die Tiere sich dann vor die Windräder und schützen diese vor den gefährlichen Winden.
Wie wir alle wissen, genügen schon ein paar Unebenheiten im Luftstrom um dessen Kraft durch Verwirbelungen um einiges zu senken.
Auf dem Bild sieht man Ziegen in einem Trainingslager.
Da die Tiere sehr sensibel sind, kommt man in der Ausbildungszeit nicht näher heran um sie nicht zu stören.
Eine besondere alte Ziegenart, welche unter den römischen Kaisern Antonius Pius und Marcus Aurelius gezüchtet wurden. Zu deren Zeiten galt es als modisch, Locken zu tragen, aber auch damals hatten einige Männer Probleme mit dem Haarwuchs und somit nutzte man die Ziegen gerne als Haarspender für Toupets. 
Gestern eine seltene Art der Wasserziege entdeckt:
In der Steppe beim Mare Steinhude leben diese außergewöhnlichen Tiere. Die niedliche weiße Kappe sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es durchaus wehrhafte Tiere sind.
Die Eingeborenen wildern leider viel zu oft in den Beständen um eine der weißen Locken zu rauben. Diese wird gerne in der traditionellen Medizin als Potenzmittel vermarktet und bringt in der Regel mehrere tausend Euro ein.