Der Löwenzahn ist erntereif. Ich habe am Sonntag unsere Anbaugebiete besucht und festgestellt, dass der 26er Löwenzahn ein hervorragender Jahrgang ist. Er ist super gewachsen hat sich gut vermehrt und ist im Blütenstiel stabil, so dass einer erfolgreichen Ernte nichts im Wege steht.

Da es bei der Menge natürlich zu sehr viel mehr Arbeit kommt, müssen wir natürlich die Preise erhöhen. Auch das "zu den Feldern Radeln" ist natürlich sehr kostenintensiv geworden, ich will schon gar nicht von der fotografischen Dokumentation sprechen.
Aber wir erhöhen die Preise für den 26er Jahrgang moderat:
0,25g - 11,42€ plus Porto

Hier geht es zur WPM:
Die ersten Schwärme an Zugziegen sind eingetroffen. Man erkennt, dass der Flug über die Alpen, kräftezehrend war. Aber jetzt laben sie sich am frischen Wiesengrün und warten, wie man gut sehen kann, auf weitere Schwärme.

Schön, dass sie sich in ihren örtlichen Habitaten so wohlfühlen.
Es ist schon ein besonderer Anblick, wenn eine Herde Wildziegen durch das Hammerbachtal zieht. Diese Ziegengattung bringt imposante Tiere hervor und vor dem herbstlich gefärbten Wald wirkt es schon fast wie in den Rocky Mountains. Das kalte sonnige Wetter tat sein Bestes um diesen Eindruck zu verstärken.
Im Rothaargebirge sind die Tiere ein Problem geworden, weil sie den verarmten Waldbesitzern den Profit weg fressen.
Nähere Informationen zu Milktrails und Zugziegen findet ihr hier:
Nach dem der Zugziegenschwarm seit dem Frühsommer als verschollen galt, verdichteten sich die Anzeichen, dass er doch unsere Region erreicht hat. Immer öfter waren Milktrails am Himmel zu beobachten. Wir haben dann mal eine Expedition durchgeführt, um festzustellen wo er sich denn niedergelassen hat.

Wir haben festgestellt, dass der Schwarm sich getrennt hat. Wie oben zu sehen, hat sich ein Teil in ein kleines verstecktes Tal zurückgezogen.

Der andere Teil suchte, interessanter Weise, die Nähe des Menschen und wählte einen kleinen Weiler in Nordhessen aus.

Gut zu erkennen sind die großflächigen Narben, die bei fast allen älteren Ziegen zu erkennen sind. Wir können nicht mit Bestimmtheit sagen wie es zu diesen kommen konnte. Vermutet wird ein massiver Beschuss aus großkalibrigen Waffen. Meist werden die Tiere in einem südlichen Bundesland bejagt um eine Person mit Weißwürsten zu versorgen, welche sich mit den Würsten gern in der Öffentlichkeit zeigt.

Uns ist es gelungen die Ziegen zu beringen. Auf dem Bild erkennt man die jungen, beringten Tiere beim einem Startversuch.
So hoffen wir, dass es möglich ist den Heimflug nach Afrika zu beobachten.
Endlich sind die dunklen Tage vorbei und es wird wieder mehr Berichte von Ziegen und ihren Artgenossen geben.
Ist es nicht ein schönes Bild, wie die Wildziegen mit überschäumender Lebensfreude den Frühling begrüßen?
OK, sie sind den Ostwestfalen sehr ähnlich und freuen sich eher innerlich, aber immerhin.
Es gab ein wunderbares Naturphänomen in diesem Herbst zu beobachten:
Mega-Milktrails
Im Normalfall begeben sich die Zugziegen in kleinen Gruppen auf den Weg in den Süden. Diesmal haben sie sich zu einem großen Schwarm vereinigt um Richtung Afrika zu fliegen.
In das Tarnkleid hatten alle Tiere schon recht früh gewechselt:

Diese großen Milktrails sind schon ein faszinierendes Schauspiel im Morgenlicht:

Warum die Tiere dies machen, muss jetzt erforscht werden. Wir vermuten, dass sie versuchen als Großer Schwarm besser über die Alpen zu kommen. Ähnlich den Fischen die große Schwärme bilden um sich vor Fressfeinden zu schützen.