Hurra, ganz frisch gesichtet:
Der Schwarm Zugziegen ist wieder zurück. Am Fell kann man sehr gut den strapaziösen Flug erkennen. Einzelne haben aber schon das Sommerkleid angezogen.
Der Schwarm scheint ein wenig dezimiert zu sein, aber bei der anstrengenden Reise über die Alpen gibt es jedes Jahr Verluste zu beklagen
Diese Tierrasse ist sehr bedroht, da bei der letzten Zählung nur noch wenige Tiere gefunden wurden.
Gerne legen sie sich auch mit dem Kopf flach auf der Wiese um besser atmen zu können. Dies wirkt dann so als wären sie tot. Es kommt vor, dass abgeschossene Zugziegen mit ihnen verwechselt werden. Dies kann den besten Fachleuten passieren.
Leider liegen sie immer auf der rechten Seite, dies belastet den Lungenflügel und die Luftröhre, dadurch leiden sie sehr oft unter Schlafapnoe und versterben damit häufig und früh an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem werden Fressfeinde durch die starke Geräuschentwicklung angelockt.
Kaum habe ich die Zugziegen den Formationsflug üben sehen, da dauerte es nicht mehr lange bis ich sie in ihrem Winterfell erwischt habe. Zudem haben sie auch den Standort gewechselt. Sie befinden sich jetzt mehr in der Ebene, in welcher die Thermik besser ist und auch die fetteren Kräuter stehen um Energie für den anstrengenden Flug über die Alpen zu sammeln.
Gestern konnte ich noch einmal eine Schwarm Zugziegen beobachten. Sie warteten auf besseres Flugwetter, da wir leichten Regen und tief hängende Wolken hatten.
Mehr Infos zu dieser Ziegenart: Nackte Ziegen?
Immer wieder gab es die Behauptungen, dass die Streifen am Himmel entweder Kondensstreifen von Flugzeugen, oder Chemikalien zur Beeinflussung der Bevölkerung seien.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen trifft dies aber nur bei einem geringen Teil zu, denn die Mehrheit der Streifen, vor allem im Frühjahr und im Herbst entsteht durch die Zugziegen:

Um schnell an Höhe zu gewinnen, besonders in der Nähe von Mittelgebirgen, können sie ihre Milch gesteuert abgeben und damit den Auftrieb erhöhen. So kommt es zu den weißen Streifen am Himmel. In der Hauptzugzeit, im September/Oktober sowie im März/April kommt es dann auch schon mal zu Mustern am Himmel, wenn sich mehrere Schwärme kreuzen.
Eine wissenschaftliche Sensation, da man lange rätselte, wie es die Ziegen schaffen, die erforderliche Flughöhe zu erreichen.
Der Löwenzahn ist erntereif. Ich habe am Sonntag unsere Anbaugebiete besucht und festgestellt, dass der 26er Löwenzahn ein hervorragender Jahrgang ist. Er ist super gewachsen hat sich gut vermehrt und ist im Blütenstiel stabil, so dass einer erfolgreichen Ernte nichts im Wege steht.

Da es bei der Menge natürlich zu sehr viel mehr Arbeit kommt, müssen wir natürlich die Preise erhöhen. Auch das "zu den Feldern Radeln" ist natürlich sehr kostenintensiv geworden, ich will schon gar nicht von der fotografischen Dokumentation sprechen.
Aber wir erhöhen die Preise für den 26er Jahrgang moderat:
0,25g - 11,42€ plus Porto

Hier geht es zur WPM: