In Warburg hat man immer neue Ideen:
Es wird in unserer Brauerei nicht nur Export gebraut, man will jetzt auch die Ziegen exportieren.
Da es bei uns mit der Digitalenanbindung etwas träge verläuft, versucht man gerade durch Züchtung, sich die Arbeit zu erleichtern. Umständlich ist es, für jedes Exportland die entsprechenden Ziegen auf einzelne Weiden zu stellen. Das mit dem Chippen bringt, auf großen Weiden, noch nicht so viel, daher ist man hin gegangen und züchtet die Tiere mit einer Länderfärbung. Auf dem Bild ist Südamerika schon ganz gut zu erkennen. So können die Bauern entsprechende Ziegen schnell orten und aussortieren.
Laut Fakenews und wissenschaftlich lange widerlegten Behauptungen nach, fressen diese Ziegen gefrorenes Gras um sich besser zu halten und länger zu leben. Dies ist natürlich bodenloser Quatsch!

Die Frostziegen produzieren nämlich das Milcheis. Dies erkennt man an den sehr kleinen Eutern. Die Eisproduktion ist erheblich schwieriger und die Zitzen müssen einen größeren Durchmesser haben. Durch die Kälte produzieren die Ziegen das süße Eis, was, wie beim Eiswein, funktioniert.
Ein Gastbeitrag von chaospunk
Wir können hier die nordfriesischen Gipfelziegen erkennen; sie modellieren mit ihren Hufen den Gipfel eines der höchsten Berge Nordfrieslands - das Sandebergmassiv (53m) - mit ihren Ausscheidungen düngt sie zeitgleich die enormen Baumriesen, die schon die Wikinger beeindruckten.
Um die Tiere nicht zu stressen, in den Sommermonaten gibt es sehr viel Kontakt mit Touristen, wurde das Photo aus größerer Entfernung aufgenommen.

Der Klimawandel beschert den Ziegen neue Aufgaben:
Da zunehmend, bodennahe Starkwinde die Windräder gefährden, haben die ostfriesischen Bauern und Bäuerinnen begonnen, ihre Ziegen auszubilden. Bei entsprechender Wetterlage begeben die Tiere sich dann vor die Windräder und schützen diese vor den gefährlichen Winden.
Wie wir alle wissen, genügen schon ein paar Unebenheiten im Luftstrom um dessen Kraft durch Verwirbelungen um einiges zu senken.
Auf dem Bild sieht man Ziegen in einem Trainingslager.
Da die Tiere sehr sensibel sind, kommt man in der Ausbildungszeit nicht näher heran um sie nicht zu stören.
Wildziegen gehören zu den alten Ziegenrassen:

Diese sind sehr wehrhaft und verteidigen ihre Herde auch erfolgreich gegen Raubtiere wie z.B. dem Wolf!
Es ist schon ein besonderer Anblick, wenn eine Herde Wildziegen durch das Hammerbachtal zieht. Diese Ziegengattung bringt imposante Tiere hervor und vor dem herbstlich gefärbten Wald wirkt es schon fast wie in den Rocky Mountains. Das kalte sonnige Wetter tat sein Bestes um diesen Eindruck zu verstärken.
Im Rothaargebirge sind die Tiere ein Problem geworden, weil sie den verarmten Waldbesitzern den Profit weg fressen.