In Coronazeiten wuchert es auch bei unseren Toupetziegen mehr als gewöhnlich. Allerdings weigern sich diese dickköpfigen Tiere behaarlich ihr Haupthaar für Zweibeiner abzugeben, welche andere Zweibeiner verprügeln lassen, nur um ein sehr altes Buch in irgend eine Kamera zu halten.
Weiter Info zu dieser Ziegenart unter: Die Toupetziege
Selbst den Wasserziegen ist es im Moment zu warm. Die liegen auch nur herum und versuchen sich möglichst wenig zu bewegen.


Noch sind die Wiesen leer, aber wenn auch manche behaupten es wären Sandwolken, so kann man dies leicht widerlegen. Einfach mal eine Motorhaube ablecken und wenn es süß schmeckt ist es, wie im April üblich, Blütenstaub. Als ob Sand die Alpen überqueren könnte.
Was allerdings zu sehen ist , sind die Zugziegenschwärme, welche sich eigentlich erst Anfang Mai auf den Weg machen. Durch Klimawandel und damit verbundenen Wasser- und Futtermangel haben sie sich schon auf den Weg in den Norden gemacht. Bin gespannt, wann sie bei uns eintreffen.

Eine junge Bergziege bei ihrer Nasenreinigung:

Dank an Horschtel für das Überlassen des Fotos
Junge Bergziegen sind noch in der Lage ihre Nase mit der Zunge zu reinigen. Bei älteren degeneriert die Zunge ein wenig und denen ist es dann in der Regel nicht mehr möglich!
Kaum habe ich die Zugziegen den Formationsflug üben sehen, da dauerte es nicht mehr lange bis ich sie in ihrem Winterfell erwischt habe. Zudem haben sie auch den Standort gewechselt. Sie befinden sich jetzt mehr in der Ebene, in welcher die Thermik besser ist und auch die fetteren Kräuter stehen um Energie für den anstrengenden Flug über die Alpen zu sammeln.
Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und da wird es Zeit, dass die Zugziegen ( siehe Nackte Ziegen ) ihren Formationsflug schon einüben. Alle tragen zwar noch das Sommerkleid, aber nicht mehr lange und sie haben die Fellfarbe gewechselt. Und so ein Flug über Bayern und die Alpen hinweg ist gefährlich und muss gut vorbereitet sein.